Heizungsmodernisierung nicht aufschieben

Eine Solarthermie-Anlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung entlastet die Heizungsanlage im Keller. Foto: djd/VdZ

Durch die Modernisierung der Heizung lassen sich enorme Energiekosten sparen.

Dämmung mit Mineralwolle

Bei vielen Gebäuden hilft eine Innendämmung beim Energiesparen.

Fassaden lassen sich nicht immer von außen dämmen. In dem Fall ist es ratsam die Außenwand von innen mit Mineralwolle zu isolieren.

Gas-Brennwertkessel

Moderne Gasheiztechnik ist in Deutschland die beliebteste Heizungsvariante. Foto: dena

Gas ist die beliebteste Wärmeenergie unter deutschen Hausbesitzern. Ein Grund, der für die Gasheiztechnik spricht ist, dass sie sich problemlos mit anderen Wärmetechnologien kombinieren lässt.

Sparpotenzial nutzen

Richtig eingestellt spart die Heizung Energie und Geld

Wenn Heizungsanlagen zu viel Energie fressen, müssen sie nicht immer gleich ausgetauscht werden. Sparmaßnahmen lassen sich schon mit einem geringen technischen Aufwand vornehmen.

Energetische Modernisierung

Die Broschüren des BDH bieten bei der Modernisierung der Heizungsanlage eine praktische Hilfestellung.

Ölheizung: Schwefelarmes Heizöl

Die Lebensdauer einer Ölheizung, lässt sich durch die Wahl des richtigen Brennstoffs verlängern.

Brennstoffzellen

Brennstoffzellen funktionieren wie kleine Blockheizkraftwerke: sie produzieren Strom und Wärme gleichzeitig.

Energieberatung: Tipps zum Energie sparen

Bereits durch kleine Verhaltensänderungen können Eigenheimbesitzer und Mieter zu Hause mehr als 15 Prozent Heizenergie einsparen. Das reduziert nicht nur Kosten, sondern ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Hier einige Tipps zur energetischen Modernisierung.

Wie sieht die Brennstoffzellen als Energieversorgung der Zukunft aus? Was bringt eine Dämmung aus Mineralwolle? Was muss ich bei einer Solaranlage beachten? Hier erfahren Sie es.

Richtige Raumtemperatur wählen

Die optimale Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad und sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Jedes Grad darüber erhöht die Heizkosten um rund sechs Prozent - Geld, das sich problemlos sparen lässt. Zudem sollten zwischen unterschiedlich beheizten Räumen immer die Türen geschlossen werden, sonst kann sich in dem kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen.

Kein Dauerlüften

Durch Stoßlüften bei abgedrehter Heizung geht weniger Wärme verloren und ein vollständiger Luftaustausch ist garantiert. Dreiminütiges Stoßlüften reicht pro Stunde aus. Dauerhaftes Kipplüften bedeutet einen enormen Wärmeverlust und einen langsamen und schlechten Luftaustausch. Die Heizkörperventile sollten beim Lüften geschlossen werden, da sich sonst das Thermostat automatisch öffnet und so zum Fenster hinaus geheizt wird.

Thermostatventil richtig einstellen

Die Stufe 3 entspricht in der Regel einer angenehmen Temperatur von knapp 20 Grad. Höhere Stufen sind in der Regel nicht notwendig. Die Einstellung auf das Sternchen bedeutet, dass das Ventil geschlossen ist und nur bei Einfriergefahr öffnet. Das ist auch bei moderner Gasheiztechnik der Fall.

Nachts Rollläden oder Gardinen schließen

Nachts sollten in allen Räumen Rollläden, Fensterläden und Gardinen geschlossen werden. Bei tiefen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Nutzen Sie das Sparpotential